Mitwisser Enis Maci, Kunstuniversität Mozarteum, Premiere: 05.04.2019

»Ein tollkühnes Unterfangen [...] Verschiedene Theaterformen aus Gestern, Heute und Morgen durchdringen einander, schaffen ein vielstimmiges Gewirr, das nicht leicht entschlüsselbar ist.«

                                                                                                                                                                                  Salzburger Nachrichten

 

 

Baal Bertolt Brecht, Staatstheater Augsburg, Premiere: 23.02.2019

»Denn der Abend hat in seiner raschen Dichte, mit seinen durchaus tauschbaren Szenen, die gleichwohl wie Zahnräder in-einandergreifen, ja dennoch eine harte, räudige, schmutzige Intensität – bis hin zum letzten Bild, da die Baalin, diese Kotz-brockin, grinsend und mit Victory-Fingerzeichen die Welt platzen, also hopsgehen lässt. Alles hin. Prächtig gelaufen.«

vollständige Kritik Augsburger Allgemeine

 

»Regisseurin Mareike Mikat übersetzt die Anarchie des Stückes in eine assoziativ anarchische, dadurch auch provokative und strapazierende Inszenierung zwischen Konzert und Performance. die Anarchie des Stücks. Durch das Gendercrossing löst sie die sozialen Energien vom Geschlecht und lässt die Aufführung als Ganzes, das Baalsche Lebensgefühl evozie-ren.«
                                                                                                                                                                   Bayern 2/kulturWelt

 

 

Draußen vor der Tür  Wolfgang Borchert, Theater Konstanz, Premiere: 18.01.2019

»Dass Regisseurin Mikat bei aller Düsternis des Stoffes mehr bietet als bloßes Betroffenheitstheater, zeichnet diesen Abend aus. Das Kriegstrauma dient ihr als Folie, auf der sie existentielle Fragen wie Einsamkeit, Wahrheitssuche und Todessehnsucht verhandelt.«

vollständige Kritik Südkurier

 

 

Charlys Tante Hans Gnant nach Brandon Thomas, Theater Bielefeld, Premiere: 09.11.2018

»Beeindruckend, wie kompakt und wie dicht diese Story auf die TAM-Bühne gebracht worden ist, wie kurzweilig und wie ziel-sicher. […] Chapeau! […] Keine Sekunde war langweilig, es passierte immer etwas. Das Stück wurde regelrecht choreografiert von Regisseurin Mareike Mikat, der Inszenierung fehlte es an nichts. […] Es ist das Kunststück geglückt, ein über 100 Jahre altes Theaterstück in die Kulisse der 1950er Jahre zu hieven […] und damit dem Publikum des Jahres 2018 zu gefallen.«

vollständige Kritik Neue Westfälische

 

 

Der Menschenfeind  Molière, Theater Bielefeld, Premiere: 17.03.2018

»So viel schrille Action und bis in die Zuschauerränge vordringender Tumult ist beim Menschenfeind selten zu sehen. [...] Früher sagte man, der Mensch an sich sei verrückt. Heute gilt er als verhaltensauffällig. Therapiert werden muss er in jedem Fall. Mareike Mikats Molière-Inszenierung macht das mutig, schräg und mit jeder Menge Humor.«

vollständige Kritik  Neue Westfälische

 

 

Amphitryon  Heinrich von Kleist, Staatstheater Schwerin, Premiere: 29.09.2017

»Regisseurin Mareike Mikat arbeitete u.a. an den Staatstheatern in Stuttgart, Braunschweig, Kassel und Karlsruhe, am Theater Bielefeld, am Volkstheater München sowie an der Volksbühne, am Maxim Gorki Theater und am Ballhaus Ost in Berlin. Amphitryon ist ihre zweite Arbeit in Schwerin.«

vollständige Kritik ...

 

 

Die Netzwelt  Jennifer Haley, Theater Bielefeld, Premiere: 25.03.2017

»Die reale Welt ist mit dem Refugium durch Tausende Fäden verbunden. Das Publikum bleibt womöglich verwirrter zurück als es gekommen ist; ein dem Thema angemessenes Ergebnis der klugen und vielleicht noch ein wenig zu straffenden Insze-nierung von Mareike Mikat. Paradiese sind ein gefährliches Pflaster.«

vollständige Kritik  Neue Westfälische

 

 

Der zerbrochne Krug  Heinrich von Kleist, Staatstheater Schwerin, Premiere: 24.09.2016

»Dass die Komödie am Ende gar nicht mehr lustig ist, wenn die junge Eve, das Objekt der Begierde, auspackt mit ausführli-chem, groß und berührend erzähltem Bericht ihrer - versuchten - Nötigung/Vergewaltigung durch Dorfrichter Adam, gehört ebenso zu den Stärken des Abends wie die zuvor mit kräftiger Lust am intelligenten Slapstick inszenierte Geschichte von der misslungenen Vertuschung dieses Übergriffs. [...] Eine runde Sache das Ganze.«

vollständige Kritik  Ostsee-Zeitung

 

 

Ein Volksfeind  Henrik Ibsen, Theater Bielefeld, Premiere: 20.05.2016

»Die Inszenierung zeigt brisantes und hochaktuelles Theater zum Thema Freiheit, Mehrheit und Wahrheit. [...] Überhaupt überzeugt das Ensemble dieser Inszenierung ohne Ausnahme, wobei die Idee, den Protagonisten, den aufrührerischen Badearzt Dr. Stockmann, weiblich zu besetzen, sich als besonderer Glücksgriff erweist.«

vollständige Kritik  Neue Westfälische

 

 

Am kürzeren Ende der Sonnenallee  Thomas Brussig, Theater Junge Generation Dresden, Prem.: 03.10.2015

»Der Regisseurin glückt hierbei jene Gratwanderung, die vom Kinder- und Jugendtheater oft gefordert und fast ebenso häu-fig nicht erfüllt wird: Ihre Inszenierung spricht sowohl junges wie älteres Publikum wirklich an. […] Das hohe Tempo überfor-dert keinen im Ensemble. Schau- und Puppenspieler – bei der tollen Gesamtleistung einen Darsteller herauszupicken, wäre unangemessen – haben im Gegenteil offenkundig nicht nur Freude am Ost-Chique on Speed. Sie agieren derart spielwütig, dass bei der Premiere der Zwischenapplaus nach jeder Szene zum Normalfall erwächst. Beifallsbekundungen in einer Kritik zu erwähnen, muss hier ausnahmsweise erlaubt sein.«

TRAILER                                                                                                                            vollständige Kritik  Die Deutsche Bühne