Charlys Tante Hans Gnant nach Brandon Thomas, Theater Bielefeld, Premiere: 09.11.2018

»Beeindruckend, wie kompakt und wie dicht diese Story auf die TAM-Bühne gebracht worden ist, wie kurzweilig und wie zielsicher. […] Chapeau! […] Keine Sekunde war langweilig, es passierte immer etwas. Das Stück wurde regelrecht choreografiert von Regisseurin Mareike Mikat, der Inszenierung fehlte es an nichts. […] Es ist das Kunststück geglückt, ein über 100 Jahre altes Theaterstück in die Kulisse der 1950er Jahre zu hieven […] und damit dem Publikum des Jahres 2018 zu gefallen.«

vollständige Kritik Neue Westfälische

 

 

Der Menschenfeind  Molière, Theater Bielefeld, Premiere: 17.03.2018

»So viel schrille Action und bis in die Zuschauerränge vordringender Tumult ist beim Menschenfeind selten zu sehen. [...] Früher sagte man, der Mensch an sich sei verrückt. Heute gilt er als verhaltensauffällig. Therapiert werden muss er in jedem Fall. Mareike Mikats Molière-Inszenierung macht das mutig, schräg und mit jeder Menge Humor.«

vollständige Kritik  Neue Westfälische

 

 

Amphitryon  Heinrich von Kleist, Staatstheater Schwerin, Premiere: 29.09.2017

»Regisseurin Mareike Mikat arbeitete u.a. an den Staatstheatern in Stuttgart, Braunschweig, Kassel und Karlsruhe, am Theater Bielefeld, am Volkstheater München sowie an der Volksbühne, am Maxim Gorki Theater und am Ballhaus Ost in Berlin. Amphitryon ist ihre zweite Arbeit in Schwerin.«

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Die Netzwelt  Jennifer Haley, Theater Bielefeld, Premiere: 25.03.2017

»Die reale Welt ist mit dem Refugium durch Tausende Fäden verbunden. Das Publikum bleibt womöglich verwirrter zurück als es gekommen ist; ein dem Thema angemessenes Ergebnis der klugen und vielleicht noch ein wenig zu straffenden Inszenierung von Mareike Mikat. Paradiese sind ein gefährliches Pflaster.«

vollständige Kritik  Neue Westfälische

 

 

Der zerbrochne Krug  Heinrich von Kleist, Staatstheater Schwerin, Premiere: 24.09.2016

»Dass die Komödie am Ende gar nicht mehr lustig ist, wenn die junge Eve, das Objekt der Begierde, auspackt mit ausführlichem, groß und berührend erzähltem Bericht ihrer - versuchten - Nötigung/Vergewaltigung durch Dorfrichter Adam, gehört ebenso zu den Stärken des Abends wie die zuvor mit kräftiger Lust am intelligenten Slapstick inszenierte Geschichte von der misslungenen Vertuschung dieses Übergriffs. [...] Eine runde Sache das Ganze.«

vollständige Kritik  Ostsee-Zeitung

 

 

Ein Volksfeind  Henrik Ibsen, Theater Bielefeld, Premiere: 20.05.2016

»Die Inszenierung zeigt brisantes und hochaktuelles Theater zum Thema Freiheit, Mehrheit und Wahrheit. [...] Überhaupt überzeugt das Ensemble dieser Inszenierung ohne Ausnahme, wobei die Idee, den Protagonisten, den aufrührerischen Badearzt Dr. Stockmann, weiblich zu besetzen, sich als besonderer Glücksgriff erweist.«

vollständige Kritik  Neue Westfälische

 

 

Am kürzeren Ende der Sonnenallee  Thomas Brussig, Theater Junge Generation Dresden, Prem.: 03.10.2015

»Der Regisseurin glückt hierbei jene Gratwanderung, die vom Kinder- und Jugendtheater oft gefordert und fast ebenso häufig nicht erfüllt wird: Ihre Inszenierung spricht sowohl junges wie älteres Publikum wirklich an. […] Das hohe Tempo überfordert keinen im Ensemble. Schau- und Puppenspieler – bei der tollen Gesamtleistung einen Darsteller herauszupicken, wäre unangemessen – haben im Gegenteil offenkundig nicht nur Freude am Ost-Chique on Speed. Sie agieren derart spielwütig, dass bei der Premiere der Zwischenapplaus nach jeder Szene zum Normalfall erwächst. Beifallsbekundungen in einer Kritik zu erwähnen, muss hier ausnahmsweise erlaubt sein.«

TRAILER                                                                                                                            vollständige Kritik  Die Deutsche Bühne